Um Cumberland Campus, den Campus der Faculty of Health Sciences, zu erreichen, muss man zuerst mit dem Zug nach Lidcomb fahren und dann den Bus nehmen oder - zum Beispiel weil der Bus in den Ferien nicht fährt, wie ich nach einigem Warten erfahren habe - einen 20-minütigen Spaziergang auf sich nehmen. Der Campus kann sich zwar nicht mit dem Hauptcampus der UOS messen, hat aber dank exotischer Pflanzen, Vogelgezwitscher und dem gegenüberliegenden, unheimlich anmutenden Friedhof seinen eigenen Charme.

Am Campus wurde ich von Beiba, der International Student Advisorin der Fakultät, äußerst freundlich empfangen. Sie hat mir gleich einen Tee gekocht, einen Termin bei Beth Reid, der Dekanin der School of Health Information Management , besorgt und mich sogar noch zu einem Wohnheim in der Nähe des Campus gefahren. So kam ich völlig unvermittelt zu meiner erstern Wohnungsbesichtigung. Das Wohnheim war zwar grauenvoll, aber so freundlich möchte ich nur ein einziges Mal an einer deutschen Hochschuleinrichtung behandelt werden.

Mit den nötigen Unterschriften wieder zurück im Zentrum habe ich noch zwei weitere Wohnungen besichtigt, jeweils Zimmer in Studenten-WGs in Reihenhäusern: No 1 hat selbst das alte Wohnheim an Schauerlichkeit übertroffen, No 2 war ganz nett, hatte aber gerade mal die Größe eines Doppelbettes. Die Suche geht also weiter.

Gepostet um 11:19 nachm.         |     |