Es sieht fast
so aus als ob Sydney zu meinem Abschied weinen würde - zumindest regnet es
in Strömen. Vom Flughafen aus lässt sich die Silhouette Innenstadt
kaum gegen den grauen Himmel erkennen. Der Check-In zieht sich etwas hin, weil
mich die Airline das Didgeridoo wegen der Länge nicht an Board nehmen
lassen will, der australische Zoll wegen dem Tax-Free-Kauf aber genau das
verlangt. Auch dieses Problem klärt sich und dann geht alles ganz schnell:
Immigration, Boarding, Sicherheits-Ballett im Flieger, "Sicherheitsgurte
schließen"-Leuchten, voller Schub des Airbus 340 und ich verlasse den
australischen Boden. Aber ich werde wiederkommen - soviel ist
sicher.
Der Flug
nach Taiwan dauert knappe 10 Stunden - oder vier Filme lang. Das
Unterhaltungsangebot ist gut, das Essen okay und so vergeht die erste Etappe
ziemlich schnell. In Taipeh erhalte ich wie viele andere nach langem Schlange
stehen einen Hotelvoucher und Informationen zum Transfer. Alles scheint sehr gut
organisiert - Flugplanänderungen scheinen hier wohl öfter vorzukommen.
Ärgerlich ist nur, dass ich zu der Hälfte der Passagiere gehöre,
denen man in Sydney gesagt hat, dass das Gepäck nicht direkt nach Frankfurt
durchgecheckt werden kann. Also habe ich die schwere Last die nächsten 30
Stunden am Hals. Immerhin hat China nicht am Hotel gespart und ich kann mich von
den Strapazen des Fluges in der Badewanne erholen.
Gepostet um 10:48 vorm.
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