Von Mt. Gambier nach Robe Fr - November 25, 2005

Obwohl es in Mt. Gambier einige historische Gebäude zu bewundern gibt, kommen wohl die wenigsten deswegen hier her. Attraktion ist der Vulkankegel, an dem die Stadt liegt, und in dessen Krater sich der Blue Lake befindet. Am Vormittag überzeugen wir uns davon, dass der See seinen Namen zu Recht trägt: er hat tatsächlich eine tiefblaue Farbe. Nur wer zur falschen Zeit hier her kommt, wird enttäuscht sein. Der See wechselt nämlich im Verlauf des Jahres seine Farbe: von blau zu grau und wieder zurück zu blau. Die wissenschaftliche Erklärung dafür erspare ich Euch an dieser Stelle.

Wir verlassen den blauen See und fahren zum Canunda National Park, einem der vielen kleinen, wenig erschlossenen Nationalparks in Australien. Über eine so genannte Dirt Road, eine unbefestigte Straße, gelangen wir zum Geltwood Beach. Leider können wir vor den abertausenden Fliegen, die uns dort belästigen, nicht ins Wasser fliehen, denn vor uns liegt richtiges, ungebändigtes Meer mit wirklich mächtigen Wellen. In Southend haben wir da schon mehr Glück: ein schöner Strand und türkisblaues Meer laden zum verweilen ein.

Der Hunger treibt uns schließlich weiter. In dem Küstenstädtchen Beachport gibt es frisch, billig und lecker Fish & Chips. Weil heute unsere kürzeste Etappe ist, können wir noch ein bisschen am Steg die malerische Umgebung genießen. In Robe, ein kleines Stückchen weiter nördlich, bereitet man sich gerade auf das Stadtfest am Wochenende vor. Wir interessieren uns aber eher für den Town und Long Beach. Direkt an letzterem liegt unser Campingplatz.

Gepostet um 12:15 nachm.         |     |