Monkey Mia Do - Oktober 27, 2005

Das Besondere - oder genauer gesagt: das einzig Interessante - an Monkey Mia sind die Delfine, die hier (angeblich) täglich an den Strand kommen, um sich füttern zu lassen. Heute lassen sie ziemlich lange auf sich warten, dafür kreisen einige Pelikane angeberisch über der Menschenmenge und landen schließlich am Strand. Als inzwischen geübter Delfin-Beobachter kann ich irgendwann doch die typische Bewegung der Tiere am Horizont ausmachen. Insgesamt sechs Delfine kommen direkt an den Strand. So nahe, dass man sie streicheln könnte, was zum Schutz der Tiere aber nicht erlaubt ist. Wer Glück hat bekommt von den Verantwortlichen einen Fisch in die Hand gedrückt und darf einen Delfin füttern. Aber freilebende Delfine so nahe zu sehen ist auch so Erlebnis genug.

Nachdem sich die Delfine wieder verabschiedet haben, fahren wir weiter nach Denham und besuchen den kleinen Ocean Park. Dort führt uns Ken, der Chef, persönlich durch das Gelände und erzählt aus dem Leben der Meeresschildkröten. Hauptattraktion ist ein beeindruckender Tigershark, dem jedoch zwei kleine Känguruhs die Schau stehlen. Die beiden 8 und 9 Monate alten Joeys leben bei Ken im Garten und wohl jeder in der Gruppe hätte sie am liebsten mitgenommen. So süß!

Der etwas längere Besuch des Ocean Parks - und vor allem der Känguruhs - hat unseren Zeitplan etwas durcheinander gebracht, so dass wir erst ziemlich spät den Kalbarri National Park erreichen. So reicht die Zeit dort nur für zwei kleinere Abstecher zum Z-Bend und zum Nature's Window. Weil es inzwischen heftig das Regnen begonnen hat - zum ersten Mal auf der Tour - rollen wir am Abend unsere Swags in der Küche des Campingplatzes aus.

Gepostet um 03:33 nachm.         |     |