Zusammen mit
ein paar anderen Deutschen, die so wie ich auf dem Weg zurück in die Heimat
hier gestrandet sind, beschließe ich den Zwangsaufenthalt möglichst
sinnvoll zu nutzen und zumindest den Taipeh 101, das mit guten 500 Metern
derzeit höchste Gebäude der Welt, zu besichtigen. Während der
dreiviertelstündigen Taxi-Fahrt nach Taipeh bietet die erste Gelegenheit
sich wieder an den Rechtsverkehr zu gewöhnen. Der Eintrittspreis von 350$
für den 101 klingt erstmal ziemlich heftig. Der Wechselkurs von 1:30
relativiert das zum Glück.
Die
schnellsten Aufzüge der Welt bringen uns innerhalb von 30 Sekunden auf
knappe 400 Meter Höhe. Leider ist die Sicht durch die Dunstglocke um Taipeh
auf ein Minimum beschränkt. Für weitere 100 taiwanesische Dollar darf
man noch zwei Stockwerke weiter hinauf zu einer offenen Aussichtsplattform. Den
Nachmittag verbringen wir mit einem Streifzug durch Taipeh ohne jedoch auf
weitere Highlights zu stoßen, bevor uns das Taxi wieder zum Hotel und ein
Bus zum Flughafen bringt. Kurz vor Mitternacht hebt mein vollbesetzte Flieger
ab.
Gepostet um 10:49 vorm.
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