Nach weiteren 10 Stunden Flug, von denen ich einen Großteil verschlafen habe, war es dann soweit: der Airbus dreht noch eine Schleife über der Stadt und ich lande endlich in Sydney. Ich folge brav den Anweisungen des Informationsfilms, den ich kurz zuvor im Flieger gesehen habe ("Declare it or depose it"), entsorge meine restlichen Kekse in der dafür vorgesehenen Tonne und deklariere mein iBook. Mein Koffer hat es auch nach Sydney geschafft - juchuu. Nachdem ein kleiner, niedlicher, aber irgendwie an anderen Dingen interessierter, Zoll-Hund mein Gepäck beschnüffelt hat und ich kurz von einer Zollbeamtin befragt worden bin, hat man mich auf Australien losgelassen.

Mein erster Weg führte mich zum Vodafone-Shop in der Ankunftshalle, um mir eine Prepaid-Karte zu zulegen: ab sofort bin ich hier mobil zu erreichen unter: +61 415 271 981. Über Anrufe, SMS oder eMails freue ich mich. Am Welcome-Desk der Sydneyer Universitäten habe ich mir mein Infopaket abgeholt und bin mit dem Shuttle-Bus zu meinem Backpackers, dem Wake Up!, direkt an der Central Station gelegen. Als vorübergehende Unterkunft, ist es im Großen und Ganzen in Ordnung: alles neu, sauber und sicher, auch wenn das Sicherheitskarten-System mit der Zeit ziemlich nervt.

Mit Stadtplan und Foto bewaffnet habe ich mich dann auf den Weg die George Street entlang Richtung Circular Quay gemacht und die Stadt auf mich wirken lassen. Der Anblick des Opernhauses, das plötzlich zwischen ein paar Palmen auftaucht, und der Harbour Bridge ist unbeschreiblich. Die Stadt ist mir auf Anhieb sympathisch. Am frühen Abend falle ich totmüde und völlig erschöpft ins Bett.

Gepostet um 08:48 nachm.         |     |