Im Supermarkt Di - Oktober 18, 2005

Dank des grauen und regnerischen Wetters habe ich heute mein vorletztes Assignment fertiggestellt. Da das aber nicht wirklich interessant ist, mal wieder etwas aus dem australischen Alltag: Einkaufen im Supermarkt. Klar läuft das im Prinzip so ab, wie zu Hause auch, ein paar kleine Unterschiede gibt es aber doch.

Zunächst einmal gibt es neben den Einkaufswägen große Einkaufskörbe aus Plastik, die ich beim nächsten Einkauf beim Lidl, wenn ich wieder versuche meine Lebensmittelturm ohne Wagen zur Kasse zu bringen, wirklich vermissen werde. So richtig ins Herz geschlossen habe ich aber die Schnellkasse bei Coles, denn die hat ihren Namen wirklich verdient, selbst wenn die Schlange noch so lange ist. Wer einen Einkaufswagen hat, darf sich hier schon einmal gar nicht anstellen. Am Ende erwartet einen dann nicht eine, sondern bis zu sechs Kassen.

Jede der Kassen ist meinem Farbmonitor auf Kunden- und Kassiererseite ausgestattet. Zu jedem Artikel, den der Mitarbeiter gerade über den Scanner gezogen hat, wird einem der Preis (macht ja auch Sinn) und ein Bild (fragt mich nicht wozu das gut sein soll) angezeigt. Dabei verpackt der freundlichen Mitarbeiter an der Kasse gleich alles in Tüten. So wandern hier jeden Tag etwa 20 Millionen Plastiktüten aus den Läden nach Hause - das sind so viele wie Australien Einwohner hat. Zum Glück hat man hier inzwischen eingesehen, dass das wirklich keinen Sinn macht und in jedem Markt werden giftgrüne, wiederverwendbare Taschen zum Preis von einem Dollar (der auch noch an eine Umweltschutzorganisation gespendet wird) angeboten. Noch dominieren aber die schrecklichen Plastiktüten das Bild. Zumindest ich lasse meine Einkäufe aber immer (naja, meistens) in die grüne Tasche packen.

Gepostet um 04:14 nachm.         |     |