Japan Night Do - August 25, 2005

Auch Tag 2 des Project Management Workshops habe ich gut überstanden, dennoch möchte an dieser Stelle lieber von etwas Interessanterem berichten: Nachdem ich schon so oft VOR dem Opernhaus gestanden bin und seine Architektur bewundert habe, hatte ich heute endlich die Gelegenheit es von Innen zu sehen - und das auch noch umsonst. Baiba, die International Student Advisorin am Cumberland Campus, ist irgendwie an einige von Freikarten für die Japan Night in der Concert Hall (der linke der beiden großen Flügel) gekommen. Weil ich der Einzige war, der sich auf Baibas Anfrage nach Interessenten gemeldet hat, bin ich also mit ihr, ihrer Tochter und deren Freund in den Genuss japanischer Musik, Gesang und Tänze gekommen.

Das Gebäude ist Innen so wie man es von Außen erwartet: modern, zeitlos, elegant - einfach faszinierend: Viel Holz, etwas Beton und durch die großen Fenster in der Front kann man auf die Skyline Sydneys blicken. Ein passendes Wahrzeichen für diese Stadt.

Die Japan Night lässt sich wohl am treffensten als exotisch beschreiben: eine Gruppe älterer Frauen spiel auf einem japanischen Instrument, das von der Schreibmaschine inspiriert wurde, "Walzing Mathilda" (DAS australische Lied schlechthin). Eine Frau stopft begleitet von Musik unmotiviert Blumen in große Kübel. Eine Gruppe, deren Philosophie es ist, dass man durch Lächeln bei sportlichen Aktivitäten gesund bleibt, tanzt zu "Locomotion". Höhepunkt und Abschluss war die energie- und rhythmusgeladene Darbietung der Taiko Drum Gruppe. Ein wirklich faszinierender Abend.

Gepostet um 11:34 nachm.         |     |