Von Davenport nach Bicheno Mi - September 28, 2005

In Davenport und Launceston stoßen einige neue Teilnehmer zu unserer Gruppe: zwei ältere kanadische Ehepaare, ein Schotte mit gruseligem Akzent, eine Amerikanerin, Mutter und Sohn aus Korea und zwei Engländerinnen. In Launceston, der zweitgrößten Stadt Tasmaniens, besuchen wir die Cataract Gorge, eine Felsschlucht, die in Gehentfernung vom Stadtzentrum liegt. Für besonders Lauffaule gibt es sogar einen Sessellift über die Schlucht.

Auf dem Weg an die Ostküste machen wir halt in Ross, einem kleinen Städtchen, das einen in die Kolonialzeit zurückversetzt. Neben alten Sandsteingebäuden, wie der Town Hall und der Kirche, und einer alten, von Sträflingen errichteten Brücke gibt es auch Überreste eines Frauengefängnisses mit Informationen über das Schicksal der Insassinnen. Das waren harte Zeiten damals. Die Vergehen, für die man nach Australien geschickt wurde, waren vergleichsweise klein: schon der Diebstahl eines Laib Brots konnte ausreichen.

Unser eigentliches Ziel ist aber Bicheno, ein Fischer- und Touristendorf an der Pazifikküste. Heimliches Highlight ist das Hinweisschild an einem kleinen Weiher, dass nur "unbeabsichtigtes Schwimmen" erlaubt ist. Zu den offiziellen Sehenswürdigkeiten zählt das Blowhole, an dem die hereinbrechenden Wellen in eine meterhohe Fontäne gedrückt werden und die Pinguine, die in der Nähe nisten.

Gepostet um 07:07 nachm.         |     |